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Firmenprofile
Asante Gold
Symbol
CSE: ASE
WKN
A1JUY6
ISIN
CA04341X1078
Website
Insgesamt betreibt das Unternehmen 4 Goldprojekte in Ghana. Fokus liegt auf dem Kubi Projekt, auf dem bereits 348.000 Unzen Gold mit 5,4 g/t gemäß NI 43-101 nachgewiesen wurden.
Aktie: Asante Gold
ISIN: CA04341X1078
WKN: A1JUY6
Symbol Kanada: ASE (Canadian Stock Exchange - CSE)

Kurz die Highlights:
  • CEO von Asante war an der Übernahme von PMI Gold durch Asanko Gold beteiligt
  • Derzeitige Ressource von 348.000 Unzen Gold mit 5,4 g/t (sehr hochgradig!)
  • Ziel: Ressource von mehr als 1 Mio. Unze Gold
  • AngloGold Ashanti, Perseus Mining, Asanko Gold und Kinross in direkter Nachbarschaft
  • Neuartige Produktionstechnologie soll eingesetzt werden – AISC je Unze Gold könnten damit unter 800 USD liegen
  • Neben Flaggschiff Kubi Gold Mine noch drei weitere Explorationsprojekte
  • Auf dem Fahiakoba Projekt bereits einen kurzen Abschnitt mit 289,5 g/t (!!) Gold gebohrt, Perseus Mining schließt direkt südwestlich an das Projekt an
  • Sehr niedrige Market Cap von nur 3 Mio. CAD (kanadischen Dollar) bei Kurs von 0,05 CAD

Einer der wichtigsten Punkte bei einer Rohstoff-Explorationsfirma ist das Management. Das beste Projekt nützt nichts, wenn ein unfähiges Management am Steuer sitzt.

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Douglas MacQuarrie, der CEO von Asante hat sein Können bei seiner vorherigen Tätigkeit als CEO bei PMI Gold eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Er war maßgeblich an der Entwicklung des 5 Mio. Unzen Obotan Goldprojekts (ebenfalls wie Asante in Ghana) beteiligt, welches im Dezember 2013 von Asanko Gold (TSX: AKG) für 173 Mio. USD übernommen wurde. Die Aktionäre von PMI Gold erhielten damals rund 0,44 CAD für eine Aktie. Dies war ein Aufschlag von +79% auf den 20-tägigen Durchschnittskurs der Aktie.

Bereits seit Mai 2011 ist er CEO von Asante Gold (CSE: ASE) und hält lt. SEDI Insider Filings 13,2 Mio. Aktien oder 22% an seinem eigenen Unternehmen. Die letzten Insiderkäufe fanden zwischen dem 22.07. und 06.08. zwischen 0,05 und 0,055 CAD statt. Auch Independent Director Florian Riedl-Riedenstein erwarb Aktien von Asante Gold.

Insgesamt sind rund 31% aller Aktien in Händen des Managements – eine sehr hohe Quote, die das Vertrauen zeigt. Weiterer Großaktionär ist mit einem Anteil von 15,3% die Goknet Mining Company von der das Kubi Goldprojekt in Ghana übernommen wurde.

Kommen wir nun zu den Projekten:

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Die Projekte von Asante sind auf der Übersicht oben in Gelb markiert.
Insgesamt betreibt das Unternehmen 4 Goldprojekte in Ghana. Fokus liegt auf dem Kubi Projekt, auf dem bereits 348.000 Unzen Gold mit 5,4 g/t gemäß NI 43-101 nachgewiesen wurden.

Mehrere aktive Goldminen mit Reserven von jeweils mehr als 5 Mio. Unzen Gold befinden sich im direkten Umkreis bzw. direkt angrenzend an die Liegenschaften von Asante.

Besonders zu erwähnen ist hierbei die Asanko Mine die von Gold Fields und Asanko Gold in einem Joint Venture betrieben wird. Im Jahr 2018 hat man mit seinen 2.400 Beschäftigten aus dieser Mine 223.000 oz Gold produziert.

Das Fahiakoba Projekt erstreckt sich über eine Fläche von 93 km2 entlang derselben geologischen Struktur wie die Edikan Mine von Perseus und Obuasi von AngloGold Ashanti. Das Projekt schließt direkt nördlich an die Edikan Mine von Perseus Mining an, wo der Nachbar direkt an der Projektgrenze 30m mit 2,2 g/t Gold bohrte.

Das Projekt ist bereits seit dem IPO (Börsengang) von Asante im Besitz des Unternehmens. Insgesamt hat man hier bisher 30 Bohrlöcher auf 4.985m niedergebracht. Besonders erwähnenswert ist dabei ein kurzer Abschnitt über 0,5m auf dem man sehr hochgradige 289,5 g/t Gold erbohrte.

Das Keyhole Projekt zeigt Arbeiten von historischen Goldschürfern. Bei den ersten Bohrungen wurden hier Goldgehalte von bis zu 27,5 g/t festgestellt. Es erstreckt sich über 235 km2 auf demselben geologischen Trend wie Asanko’s Minen Esaase und Asanko. Die Chirano Mine von Kinross liegt nördlich von Keyhole.

Das Betanase Projekt wurde von Perseus Mining optioniert, und liegt nur 5km östlich von Asante’s Kubi Projekt entfernt. Erste Ergebnisse brachten hier 4m mit 3,14 g/t Gold zutage. Es grenzt direkt südlich an die Obuasi Mine von AngloGold Ashanti an.

Der aktuelle Fokus von Asante liegt jedoch auf dem Kubi Projekt, bei dem man eine Goldproduktion anstrebt. Die Ressourcen liegen bis dato bei 348.000 Unzen Gold mit 5,4 g/t gemäß NI 43-101. Ziel sind lt. Aussage des Managements 1 Mio. Unzen.

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Kubi liegt rund 16km südlich der riesigen 66 Mio. Unzen Obasi Mine von AngloGold Ashanti, die Kubi früher selbst von 1998 bis 2005 betrieben haben, und dort knapp 60.000 Unzen Gold mit durchschnittlichen grades von 3,65 g/t Gold oberflächennah im open pit Betrieb produzierten. Insgesamt wurden in den letzten 3 Jahrzehnten ca. 30 Mio. Dollar in die Exploration und Entwicklung der Mine investiert. Zum Vergleich: Der Börsenwert von Asante liegt gerade mal bei einem Zehntel davon (3 Mio. CAD).

Neues ökologisches und günstiges Produktionsverfahren soll Asante auf die Erfolgsspur bringen

Asante plant mit dem sogenannten SMD-Verfahren (Sustainable Mining by Drilling oder zu Deutsch: Ökologisch Abbauen durch Förderbohrungen) seine Kubi Mine in Produktion zu bringen.

Die CAPEX (anfängliche Investition) soll bei nur 12 Mio. USD liegen, um innerhalb von 8 Monaten nach Produktionsentscheidung das erste Gold zu produzieren. Ein herkömmlicher Minenbetrieb würde lt. Unternehmensangaben rund 60 Mio. USD verschlingen und rund 18 Monate an Vorlaufzeit brauchen.
Das Verfahren welches von der Memorial University of Newfoundland zusammen mit Anaconda Mining (TSX: ANX) entwickelt wurde, ist vergleichbar mit einem großen Tunnelbohrer, der sich durch den Berg fräst, das Gestein zermalmt und nach hinten „ausscheidet“. Im SMD-Verfahren fräst sich der Bohrer mit einem Durchmesser von 2,5 Meter in die Tiefe und befördert das Gestein zu Tage, welches dann als goldhaltiger Sand zur Mühle abtransportiert werden kann.

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Quelle: Anaconda Mining – Das SMD rig sieht aus wie eine kleine Ölbohrplattform

Nach Durchführung einer Pilotbohrung und bei ausreichendem Goldgehalt, (über 3 g/t Gold) kann das SMD-Verfahren angewendet werden und das SMD RIG wirtschaftlich zum Einsatz kommen. Zudem ist das Verfahren aus verschiedenen Gründen auch wesentlich umweltschonender, was heutzutage auch eine immer wichtigere Relevanz hat. Ein weiterer Vorteil ist, dass man im Prinzip Cashflow generiert, sobald der Bohrer in Betrieb ist, und somit das zweite Rig aus eigener Kraft finanziert.

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Ökologisches Mining

Da die Kubi Mine deutlich höhere Goldgehalte von über 5g/t hat (teilweise in der Tiefe auch bis über 10 g/t), geht die Gesellschaft von einer erfolgreichen Förderung aus. Sobald das erste Rig im Einsatz ist, können weitere wie im Baukastenprinzip sehr kostengünstig installiert werden und die jährliche Goldproduktion soll lt. Unternehmensangaben beim Einsatz von 4 rigs rund 25.000 oz Gold betragen. Für die AISC (All In Sustaining Kosten) kann man von rund 800 USD je Unze Gold ausgehen. Beim derzeitigen Preis von 1.500 USD je Unze eine nette Marge.

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Quelle: Asante Gold

Hier die Location in der das sog. "test pilot hole" bis in eine Tiefe von 200m gebohrt werden soll, um festzustellen ob die SMD Technik hier profitabel eingesetzt werden kann.

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Quelle: Asante Gold

Anaconda Mining selbst hat einen "Proof of Concept" Feldversuch an einer ihrer Lagerstätten in Neufundland angekündigt, der Ende August/September beginnen soll und rund zwei Monate dauert. Ein Einsatz bei Asante wäre dann also erst im Frühjahr 2020 denkbar.

Der Präsident & CEO, Douglas MacQuarrie, erklärt dazu:

"Asante ist begeistert von dem Potenzial dieser neuen ‚Disruptor’-Technologie, Kubi von einer Goldlagerstätte zu einem Goldproduzenten zu machen. So wie die Erfindung der hydraulischen Fracking-Technologie bisher unwirtschaftliche Gas- und Öllagerstätten in hochwirtschaftliche Produktion verwandelte, so hat der SMD-Bergbau das Potenzial, einen hohen Wert im engen, harten Gesteinsraum zu erschließen. Wir werden die weitere Entwicklung genau beobachten."

Ghana ist jetzt größter Goldproduzent in Afrika
Bloomberg meldete erst im Juni dieses Jahres, dass Ghana Südafrika als größten Goldproduzenten in Afrika überholt hat und 2018 rund 4,8 Mio. Unzen gegenüber 4,2 Mio. Unzen in Südafrika produzierte. Die Produktion in Ghana wird mit dem bevorstehenden Wiederanlauf der AngloGold Ashanti Obuasi-Mine (66 Mio. oz globale Goldressource) mit einem jährlichen Produktionsziel von +350.000 Unzen weiter steigen. Das Kubi- Goldminenprojekt von Asante befindet sich nur 16 km südlich der Obuasi-Mine entlang des produktiven Ashanti-Goldgürtels.

Link zum Bloomberg Artikel: www.bloomberg.com/news/articles/2019-06-09/nation-built-on-gold-loses-its-african-crown-to-rival-ghana

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Kaum zu glauben, dass Asante Gold mit diesem Management-Team, welches sich in Ghana bereits einen Namen gemacht hat, einer bereits etablierten Ressource gemäß NI 43-101 und seinen strategisch exzellent gelegenen Projekten inmitten von Perseus Mining, AngloGold, Kinross und Asanko sowie potentieller near term Produktion nur auf einen Börsenwert von 3 Mio. CAD kommt.

Weitsichtige Investoren mit dem nötigen Mut und Geduld können auf dem aktuellen Niveau von 0,05 CAD (kanadischen Dollar) – entspricht 0,034 EUR wohl nicht viel falsch machen. Sollten Sie sich für eine Anlage in dieser Aktie entscheiden, beachten Sie bitte immer ihr persönliches Risikoprofil. Rennen Sie einem steigenden Kurs niemals hinterher und setzen Sie sich ein Limit.

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Mit besten Grüßen
Daniel Schaad
stockreport.de


Disclaimer/Interessenskonflikt: Der Herausgeber von explorercheck.de (Daniel Schaad) hält derzeit keine Aktien von Asante Gold.

Es handelt sich bei dieser Veröffentlichung ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, und auch nicht um eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung sondern um eine Veröffentlichung eines ganz deutlich und eindeutig werblichen Charakters im Auftrag des besprochenen Unternehmens. Daher kann ein Interessenskonflikt vorliegen. Dieser Text stellt dennoch die objektive Meinung des Autors dar. Die Quellen die dem obigen Text zugrunde liegen stammen direkt vom Unternehmen, aus Pressemeldungen, von eigener Recherche und aus der Unternehmenspräsentation.

Der Herausgeber Daniel Schaad begrüßt die journalistischen Verhaltensgrundsätze und Empfehlungen des Deutschen Presserates zur Wirtschafts– und Finanzmarktberichterstattung und achtet im Rahmen der Aufsichtspflicht darauf, dass diese in allen Publikationen von den Autoren und Redakteuren beachtet werden.

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